Für die Stammgäste

11.11.2017

Ein Video von Maris

Liebe Gäste, was für eine Freude! Maris - der Enkel unserer Gäste Familie Sibitzki - war im Sommer wieder bei uns. Wie jedes Jahr hat er wieder "seine" Murmeltierfamilie am Nebelhorn besucht (ich berichtete Ihnen schon am 20. Juli 2016 auf dieser Seite davon).

Er ist begeisterter Hobby-Fotograf und Stück für Stück wächst seine Fotoausrüstung. Er fragte mich, ob er ein Video unseres Hauses drehen darf - natürlich!

Nun ist das Ergebnis bei uns eingetroffen. Klicken Sie einfach unten auf den Button "Hausfilm".

 

Hausfilm

 

Herzlichen Dank an Maris. Das ist doch mal eine coole Leistung für einen 15jährigen!

02.11.2017

Zurück aus Graz

So - unsere Visite bei Jodok ist beendet. Der Bursche sieht gut aus, hat ein paar Kilo abgenommen und bügelt sogar seine Klamotten (zumindest die er bei unserem Kontrollbesuch angezogen hatte!).

Einer Studie von 79 Europäischen Städten zufolge, sind nur die Bewohner von Zürich und Oslo glücklicher als die Grazer - auch unser Student machte einen sehr zufriedenen Eindruck.

Ich machte mir zu Unrecht Sorgen, ob er denn genug zu Essen bekommt... er kocht total gerne und hat sich inzwischen (auch) gesunder Nahrung verschrieben. Fand er früher, dass es ungerecht sei, den Kaninchen den Salat wegzuessen, so steht dieser gerade täglich auf dem Speiseplan?!?.

Von seiner Klasse ist er der einzige Student in Graz, seine Kumpels sind alle an anderen Unis. Die Verbindung ist jedoch klasse - vor einigen Tage schickte ein Freund an die WhatsApp-Gruppe der ehemaligen Klasse die Nachricht, dass bei "Spar" in ganz Österreich gerade Vorarlberger Bergkäse im Angebot sein - und sofort stürmte Jodok los, um Bergkäse zu kaufen. Am Wochenende gibt es bei ihm "Käsknöpfle" - eine Spezialiät aus Spätzle bzw. Knöpfle, Käse und gerösteten Zwiebeln, die wir total lieben.

Meine besorgte Frage, ob er denn eine Regenhose hat, wenn er mit dem Rad zur Uni fährt, erwiderte er mit einem erstaunten: "Für was? - es hat ja noch gar nie geregnet!".

Also - Sie sehen schon - ein herrliches Fleckchen Erde, dieses Graz!

Ach ja - lernen muss er ja auch noch. Ich dachte immer, so ein Studentenleben ist das reinste Zuckerschlecken, aber im Eifer der ersten Monate sind es lange Tage an der Uni. Im Dezember beginnen schon die ersten Prüfungen, die wieder Vorraussetzung für die weitere Berechtigung zum Studium sind.

Das nächste Mal sehen wir Jodok erst wieder kurz vor Weihnachten - die Fahrzeit von 7 Stunden ist einfach zu lange für kurze Stippvisiten.

Wir nutzen jetzt noch die Tage für kleinere Renovierungen und Reparaturen, bevor wir uns ja in das Abenteuer Südafrika stürzen - ich bin schon sehr gespannt, denn wir sind ja in unserem kleinen Walsertal gar nicht an andere Rassen als Deutsche und Holländer gewöhnt...

In der Steiermark sind wir natürlich jeden Tag ein paar Stunden gewandert, denn ich laufe ja so gerne. Allerdings ist das dort ein bisschen langweilig - es ist ja das steirische Hügelland und wir sind wirklich dort nur von Hügel zu Hügel "gehüpft". Gut, dass Floh immer mitgelaufen ist - die Hügel sehen alle gleich aus und ich würde ohne Floh wahrscheinlich für immer herumirren. Wir haben auch die komplette Woche nur 1 x 4 Wanderer und 1 x 2 Wanderer getroffen - da hätte ich nicht einmal nach dem Weg fragen können...

Viele Grüße von Regine

24.10.2017

Ich habe fertig!

Diesen Satz in der weltberühmten Pressekonverenz von Trappatoni kennen nicht nur die Fußballfans unter ihnen.

Bei uns ist es genau so! Nach einer langen Sommersaison, in der wir 170 Tage jeden Tag gearbeitet haben, sind wir auch "wie Flasche leer" und "haben fertig".

Am Sonntag haben wir die Sommersaison 2017 beendet und auch wenn Sie bei dem Bild denken, wir liegen auf der faulen Haut, dann haben Sie sich getäuscht! Nun brauchen wir noch ein paar Tage, bis unser Haus endgültig in die Zwischensaison gehen kann. Alles muss noch geputzt werden, die Maschinen, Kühlschränke, Heizungen, Lüftungen... "vom Netz" genommen, die Sommerdeko raus usw.

Dann freuen wir uns auf unseren Urlaub. In ein paar Tagen besuchen wir unseren "Großen" Jodok in Graz. Er ist mitten im Maschinenbau-Studium und wir haben ihn seit vielen Wochen nicht mehr gesehen. Darauf freuen wir uns sehr!

Im November haben wir noch ein tolles Reiseziel. Zu viert werden wir für gute 2 Wochen nach Südafrika fliegen und die Garden Route bereisen. Von Holly und Kate - 2 südafrikanischen Profis - wärmstens empfohlen, bin ich schon ziemlich aufgeregt auf diese Reise. Ich berichte Ihnen dann!

Danach bereiten wir uns sofort auf die Wintersaison vor, denn am 15. Dezember geht es wieder los. Die letzten 2 Wochen haben wir einen traumhaften, goldenen Oktober genossen - gestern dann der Wetterumschwung und Schneeflocken bis ins Tal. Besser könnte das Timing kaum sein und die Vorfreude auf die ersten Schwünge auf der Piste grasiert bereits im Bauch!

Telefonisch werden wir auf unserer Reise nur schwer oder gar nicht erreichbar sein, wir nehmen jedoch unser "Büro" mit und werden täglich oder zumindest zeitnah die Mails beantworten.

Viele Grüße von Regine und Florian Hämmerle - wir sehen uns wieder!

20.10.2017

Vom korpulenten zum dünnen Floh

Tja im Mai wurde ich von meinem Hausarzt bei der Vorsorgeuntersuchung buchstäblich "in den Senkel gestellt". Alles war zu hoch: Der Blutdruck, das Gewicht und mein Cholesterin......

Ich musste den Rückwärtsgang einlegen und bei solchen Dingen kann ich dann sehr, sehr konsequent sein: Umstellung der Ernährung, keine Süßigkeiten und viel Bewegung (=Sport).

Am 20.5. habe ich mir dann zum Start als Fernziel (08.10.) den Halbmarathon in Bregenz genommen. Die Wochen vergingen, die Kilos purzelten und ich wurde auf meinem Laufband immer besser. Es war für mich immer schön, wenn ich bei meinem Grütel wieder das nächste Loch nehmen konnte.

Nur eine Hausgästegruppe (Stefan Folz und Co) hat mich einmal nach einem Hauswandertag aus der Bahn geworfen. Die Einkehr fiel zu heftig aus - naja ich war auch schon sehr "ausgemergelt".

Am Halbmarathontag hatte ich 20kg weniger und ich lief eine Zeit von 1:32:22h. Insider wissen, dass diese Zeit zwar nicht Weltklasse ist, aber für einen 50igjährigen doch schon im ambitionierten Bereich liegt. Es war immerhin ein Schnitt von 13,70 km/h auf die 21,1 km. Natürlich hatte ich die nächsten zwei Tage danach auch einen ordentlichen Muskelkater. Das gehört dazu. Wie heißt es so schön: Der Schmerz vergeht und der Stolz bleibt :-).

Allerdings fangt nun der noch schwierigere Teil an: Wir haben nun selbst Urlaub und eigentlich möchte ich das Gewicht beibehalten - naja......

Also, niemand darf mich im Moment ärgern. Ich bin zur Zeit relativ schnell auf den Beinen....

Herzliche Grüße

Florian Hämmerle

18.10.2017

Ab ins Gemsteltal!

Heute hat unser Schwesternnachmittag männlichen Zuwachs bekommen. Wir hatten die "lebensgefährliche" Wanderung ins Gemsteltal geplant und nach längerem Überlegen klinkten sich auch mein Floh und mein Vater in diesen Nachmittag ein.

Also starteten wir mit einem munteren Trüppchen von 5 Personen nach Bödmen - zum Beginn unserer Wanderung. Noch zuhause unkte mein Vater, ob es nicht im Gemstel total schattig sein würde. Ich hielt dagegen, dass Riezlern ja nicht der einzige sonnige Fleck auf unserem Planeten sei und er würde schon noch ganz schön ins Schwitzen kommen.

Seine Bedenken waren gar nicht so weit hergeholt, denn eine gewisse Lebenserfahrung kann man mit knapp 80 Jahren auch nicht ausschlagen. Die höchsten Gipfel des Kleinwalsertales stehen dicht um dieses Tal herum und wir starteten ja auch erst am frühen Nachmittag.

Laufe ich normal immer links ins Gemsteltal hinein und über den rechten Weg wieder heraus, so entschieden wir uns heute wegen dem Lauf der Sonne, es anders herum zu machen. Eine weise Entscheidung! Der größte Teil des Weges lag in der Sonne.

Unser Zwischenziel für heute war die Hintere Gemstelhütte und eine Einkehr bei Sabine und Mathias ist Pflicht! Mathias - mit Leib und Seele Jäger - war heute leider nicht da, Mit scharfen Augen und seinem Fernglas entgeht ihm nicht der kleinste Waldgeist und schon viele Gäste haben mir begeistert von Gemsen und Steinböcken erzählt, die er ihnen gezeigt hat.

Die Wildbeobachtung übernahm heute mein Vater. Er sah aber nichts... was nicht bedeutet, dass kein Wild im Fels war, sondern nur, dass er es eben nicht sah!

Meine Schwestern zeigten sich in dieser Sache eher uninteressiert und machten sich mehr Gedanken darüber, ob an den Seilen der Materialseilbahn von der Oberen auf die Hintere Gemstelhütte nicht Flying Fox angeboten werden könnte. Eine tolle Idee... allerdings müsste die Talstation der Bahn ein bisschen ausgepolstert werden. 372 Höhenmeter in fast freiem Fall und dann eine Vollbremsung an der Wand der Seilbahn? Das würde sicher ein einmaliges Erlebnis bleiben!

Floh und ich saßen mit dem Gesicht zur Hüttenwand, überlegten wie alt die Hütte wohl sei und wieviele Bauetappen bis zur heutigen Größe gewesen sind. Sabine - die Hüttenwirtin - konnte auch keine genauen geschichtlichen Zahlen liefern, aber auf jeden Fall wurde sie irgendwann gebaut und irgendwann immer mal wieder angebaut.

So richtete sich unser Augenmerk auf Essen und Trinken. Die Lieslmilch (ich glaube, alle Kühe heißen Liesl) war wieder super und mein Apfelstrudel heute weltklasse!

Leider kam dann der Schatten, es wurde frisch und nach einem Hüttenschnaps zur Beruhigung (das verstehen nur Insider), ging es dann über den Rundweg zurück nach Bödmen.

Es war ein total schöner Nachmittag und ich freue mich schon auf die nächste Wanderung!

Grüße von Ihrer Berggeiß Regine

18.10.2017

Ein toller Abend mit Johannes Rydzek

Letzten Freitag war ich mit meiner Schwester zu einem Treffen mit Johannes Rydzek eingeladen. Das war ein sehr gelungener Abend mit toller Unterhaltung, einer lustigen Tischgesellschaft, sehr leckerem Essen, einer stylischen Modenschau und einem Interview mit Johannes Rydzek.

Als Nordischer Kombinierer erzielte der junge Oberstdorfer zahlreiche Erfolge. Sein wohl größter Triumpf war die Doppelweltmeisterschaft 2017 in Lahti und auch Monate nach dem Erfolg konnte man im Interview noch den Stolz und die Dankbarkeit über diese Siege spüren.

Wir haben nebenher noch einen super Videofilm über seine Rennen gesehen.

Am 24.11. beginnt die neue Rennsaison mit dem Weltcup in Ruka (FIN) - wir drücken unserem Oberstdorfer Nachbarn die Daumen für viele weitere Siege.

Johannes ist übrigens auch Markenbotschafter der Region Allgäu (dazu gibt es auch ein ganz tolles Video) und Partner der Walser Privatbank.

Anschließend konnte ich noch ein Foto von Johannes machen und er wollte dann unbedingt auch ein Foto von uns beiden haben (O.K. - es war umgekehrt!).

Ich freue mich schon auf Schnee und Winter und grüße Sie herzlich, Regine

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